Eigenlager vs. Fremdlagerung: was passt zu mir? - MH-Direkt
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Eigenlager vs. Fremdlagerung: was passt zu mir?

Also erstmal gratuliere – denn wenn du dir diesen Blogpost zu Gemüte führst heißt das schon mal, dass du deine Leidenschaft in die Tat umgesetzt und dein eigenes Unternehmen gegründet hast. Und dir bereits Gedanken rund ums Thema Eigenlager oder Fremdlagerung machst. Das ist schon mal ziemlich awesome. 🎉

Grundsätzlich kommt ja gerade im E-Commerce relativ bald der Punkt an dem man merkt, dass das mit dem eigenen Lager ja gar nicht so einfach ist. Weil: Kommissionierung, Verpackung, Schnelligkeit, Effizienz und so.

Ach ja, ganz zu schweigen von der Lagerung an sich. Denn siehe da: die braucht Platz. Mitunter richtig viel. Und irgendwie will die Garage nicht so recht mit dem Bedarf mitwachsen und schwupsdiwups – plötzlich verlierst du irgendwie den Überblick. Kommt dir das bekannt vor?

Was Eigenlagerung für dich bedeutet

Kümmerst du dich um die Lagerplanung, die Logistik und den Versand selbst, musst du mit monatlichen Fixkosten wie Lagermiete und Personalkosten rechnen. Auch den Einkauf solltest du soweit im Griff haben, dass Artikel immer vorrätig sind. Lieferengpässe gilt es tunlichst zu vermeiden. Denn was nicht da ist, kann auch nicht verkauft und verschickt werden. Eh klar.

Zudem solltest du kontinuierlich so skalieren, dass dein Fulfillment sowie sämtliche logistische Prozesse möglichst kosteneffizient ablaufen. Und noch dazu immer angepasst an den aktuellen Bedarf. Puh.

Vorteile Eigenlager

Die Vorteile eines Eigenlagers liegen definitiv in der Kundennähe, auch eine gute Übersicht über Bestand und Warenflüsse sowie die stetige Kontrollmöglichkeit sprechen für die Eigenlagerung. Noch dazu kannst du hier deine Qualitätsstandards selbst setzen.

Wobei auf eines sei noch hingewiesen: bei dem Fulfillment Anbieter deines Vertrauens – hüstel, hüstel – bekommst du diesen perfekten Überblick darüber ebenfalls, und zwar per Dashboard und noch dazu 24/7. Nur mal so nebenbei.

Nachteile Eigenlager

Wie eben erwähnt, so eine Lagerhaltung fordert doch so einiges an Know-How um effizient und gut funktionieren zu können. Und sich dieses selbst anzueignen ist nicht nur nicht ganz so einfach, sondern braucht vor allem auch Zeit und Geld. Was dir folglich für dein Kerngeschäft fehlt. Und als ob das nicht schon genug wäre, ist das Aneignen von Fachwissen ein langwieriger, zwangsläufig fehlerbehafteter Prozess. Und diese Fehler müssen eben bewusst in Kauf genommen werden.

Weiters ist die Anschaffung eines eigenen Lagers gleich zu Beginn mit hohen Investitionskosten verbunden. Du brauchst ausreichenden Lagerplatz, die nötige Ausstattung, die passende Software, genügend Lagermitarbeiter und so weiter und so weiter. Ach ja: und diese Lagermitarbeiter wollen nicht nur eingestellt, sondern auch sachgemäß eingeschult werden. 

Auch Kapazitätsüberschüsse und Kapazitätsengpässe kannst du in deinem eigenen Lager nicht so gut abfangen wie es eben ein großer Fulfillment Anbieter mit einer Vielzahl an Kunden kann. 

Fremdlagerung: was kann das überhaupt?

Wie du nun bestimmt schon selbst bemerkt hast, spricht gerade bei einem rasch wachsenden Unternehmen vieles für eine Lagerung außerhalb des eigenen Unternehmens bzw. für ein sogenanntes Lager Outsourcing.

Denn um einen möglichst reibungsfreien, schnellen und effizienten Prozess in der Logistik rasch auf die Beine stellen zu können, kommst du um einen externen Dienstleister kaum herum. Zumindest nicht, wenn dir die logistische Expertise fehlt. Zudem: entscheidest du dich für ein Logistik Outsourcing, hast du mehr Zeit für dein Kerngeschäft und dessen Wachstum. Und nun ja, das mit dem Wachstum ist nun mal unbestritten so ziemlich das Wichtigste für dein Unternehmen.

Vorteile der Fremdlagerung

Ein riesiger Vorteil bei der Fremdlagerung ist, dass du keine hohen Investitionskosten stemmen musst. Zudem profitierst du vom Know-How sowie genutzten Einsparungspotential durch optimierte, logistische Prozesse deines Fachpartners. Du sparst dir somit Zeit und Geld, dass du in das Wachstum deines Kerngeschäfts investieren kannst.

Auch Kapazitätsengpässe und -überschüsse kannst du mit deinem Partner in Crime gut abfedern, denn der betreut eine Vielzahl an Kunden mit unterschiedlichen Sortimenten und kann so seine Kapazitäten optimal und effizient nutzen. Zudem zahlst du bei deinem Fulfillment Partner in Crime nur für die Kapazitäten, die du auch tatsächlich brauchst. Du trägst also insgesamt ein geringeres Risiko. Na wenn das nicht wie Musik in deinen Ohren klingt…

Nachteile der Fremdlagerung

Nun, du solltest deinen Fulfillment Partner sehr sorgfältig und gewissenhaft auswählen. Denn natürlich besteht die Gefahr, auf das sogenannte falsche Pferd zu setzen. Aber hey, du bist ja schon mal hier bei uns gelandet, heißt: darum musst du dir schon mal keine Sorgen mehr machen. Denn Transparenz ist bei uns das Um und Auf. Per Dashboard behältst du stets einen Überblick über Warenflüsse und Retouren und das noch dazu 24/7. Sprich: auch um vermutete geringere Kontrollmöglichkeiten bei der Fremdlagerung musst du dich bei uns nicht sorgen.

Übersicht über die Vor- & Nachteile

Damit du nochmal einen klaren Überblick über die jeweiligen Vor- und Nachteile der Eigen- und Fremdlagerung bekommst, haben wir hier extra zwei übersichtliche Grafiken für dich angefertigt. Schau mal:

Überblick über die Vor- & Nachteile beim Eigenlager

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Vor- und Nachteile eines externen Fulfillmentdienstleisters

Überblick über die Vor- & Nachteile bei der Fremdlagerung

fremdlagerung eigenlager lager outsourcing externe logistik vorteile fremdlagerung
Vor- und Nachteile eines Eigenlagers

Welche Art der Lagerhaltung passt denn jetzt zu mir?

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Entscheidung darüber, ob nun Eigen- oder Fremdlagerung die bessere Alternative für dein Unternehmen ist, letztlich natürlich bei dir liegt. Eine Entscheidungshilfe können wir dir aber schon geben:

Wenn du das Gefühl hast, dass du zu wenig Zeit für dein Kerngeschäft hast, dass deine logistischen Prozesse insgesamt nicht so effizient sind, wie sie sein könnten oder du grundsätzlich langsam aber sicher den Überblick verlierst… tja dann ist es allerhöchste Zeit, dir deinen Fulfillment-Partner in Crime zu suchen. Idealerweise schon bevor alles eskaliert. Nicht, dass du zu viele graue Haare bekommst. Das wollen wir tunlichst vermeiden!

Hast du hingegen noch das Gefühl, dass du das mit den Kosten der Lagerhaltung gut stemmen kannst und noch einen guten Überblick über alles hast, dann hat auch ein Eigenlager seine Vorteile. Beachte jedoch unbedingt, dir das nötige Fachwissen rund ums Thema Fulfillment und Logistik anzueignen, falls du es nicht schon hast. Denn in der logistischen Prozessoptimierung liegt großes Einsparpotential, dass dir als Laie leicht unbemerkt durch die Lappen geht.

Du solltest jetzt schon eine ziemlich klare Vorstellung davon haben, in welche Richtung es für dein Unternehmen gehen soll. Aber du weißt ja: bei Fragen immer gerne fragen. Deswegen: sprich mit uns, unsere Experten helfen dir gerne jederzeit weiter. Wir freuen uns, wenn wir dein Fulfillment auf die nächste Ebene heben können!