Corona-konformes Fulfillment - SAFEDI warnt vor zu viel Nähe - MH-Direkt
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Corona-konformes Fulfillment – SAFEDI warnt vor zu viel Nähe

Corona hat uns und unsere Wirtschaft weiterhin voll im Griff. Nachdem die Zahlen in den letzten Wochen wieder so schnell nach oben geklettert sind, wie sich es viele Wirtschaftstreibende für ihre Umsätze wünschen würden, befinden wir uns aktuell in einem zweiten Lockdown. Ein großer Teil unserer Mitarbeiter befindet sich aktuell im Home Office. Aber als Fulfillment Unternehmen verbleibt auch ein großer Teil unserer Belegschaft im Unternehmen. Die große Anzahl an Bestellungen in der Vor-Weihnachtszeit und der zusätzliche Anstieg bedingt durch Corona müssen abgewickelt werden.

Als Fulfillment-Unternehmen und Webshopbetreiber sind wir natürlich in der Pflicht in unserem Unternehmen die Vorgaben der Regierung einzuhalten. Für den Schutz unserer Mitarbeiter und um unser Kerngeschäft aufrechterhalten zu können gehen wir bewusst noch einen Schritt weiter. Seit Anfang Nobember sind bei uns die SAFEDIs im Einsatz.

SAFEDI – Die Contact Tracing Lösung aus Vorarlberg

Dass eine Krise auch Chancen mit sich bringt und Jammern nichts nützt, zeigt das Unternehmen Heron mit Sitz in Vorarlberg. Aus dem Bedarf nach mehr Sicherheit und Kontrolle im Ernstfall hat das innovative Unternehmen eine Marktlücke gefunden. Genauestes Contact Tracing ohne personenbezogene Daten und Abstandswarnung sollen Unternehmen helfen, im Ernstfall die Nahkontakte schnellstmöglich identifizieren und die Infektionskette ermitteln zu können. Richtig umgesetzt schützt SAFEDI unsere Mitarbeiter und verhindert einen Lockdown des Betriebes. Uns hat das Konzept vollsten Endes überzeugt.

Titelbild Kontur: Heron Geschäftsführer Christian Beer
Bild zeigt Heron Geschäftsführer Christian Beer
© Lerch

Interview mit Christian Beer, Inhaber und Geschäftsführer der Heron Innovations Factory, über die Idee von SAFEDI, Funktion und den Datenschutz

MH direkt fragt nach: Wie kam es zur Idee mit den SAFEDIs?

Christian Beer: Mir ist während einer Pause aufgefallen, dass unsere Mitarbeitenden sich in Gesprächen immer näherkommen – ein Jahrhunderte altes Verhaltensmuster, das sich auf die Schnelle nicht ändern lässt. Denn besonders der Gesichtsbereich ist anfällig für Infektionen. So entstand Frage, wie das Infektionsrisiko im Unternehmen reduziert werden und gleichzeitig im Ernstfall die Infektionskette nachvollziehbar gemacht werden kann. Daher haben wir sämtliches Know-how in unserem Unternehmen in einem Team gebündelt, und mit SAFEDI innerhalb kürzester Zeit ein Tool entwickelt, das alle Anforderungen zum Schutz des Betriebs erfüllt: eine einzigartig genaue Analyse der Nahkontakte und Nachvollziehbarkeit der Infektionskette, Schutz des Gesichtsbereichs sowie Abstandswarnung.

MH direkt fragt nach: Wie genau funktionieren die SAFEDIs?

Christian Beer: SAFEDI erfasst Nahkontakte und analysiert Infektionsketten um ein Vielfaches genauer als jede Smartphone-App – ganz ohne die Verwendung personenbezogener Daten, ohne Fehleinstellungen, ohne versehentliche Deaktivierung. Der münzgroße Clip wird am Oberkörper unterhalb des Gesichtsbereichs getragen wird und löst ein optisches sowie optional akustisches Signal aus, sobald zwei SAFEDIs sich zu nahekommen. Jedem SAFEDI ist ein anonymes Nahkontakt-Tagebuch zugeordnet, das die zu nahegekommenen SAFEDI-IDs in eine gesicherte Cloud überträgt. Durch die Aufzeichnung beider IDs, den sogenannten Doppelcheck, bietet SAFEDI das weltweit beste Contact Tracing. Die Übertragung funktioniert über Bluetooth über den SAFEDI Synchro Hub – das ist unsere Stand-alone-Lösung für Unternehmen, die ohne Smartphone oder App auskommt. Im Falle einer Infektion werden die jeweilige, anonyme SAFEDI-ID im gesicherten SAFEDI-Portal eingegeben und jene SAFEDIs benachrichtigt, die gemäß Kontakttagebuch eng mit der infizierten Person in Kontakt waren. Dies erfolgt über eine Vertrauensperson im Unternehmen.

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© SAFEDI Distance Control GmbH

MH direkt fragt nach: Die Datenschutzgrundverordnung hat einige Anpassungen gerade im E-Commerce mit sich gezogen. Wie wird der Datenschutz bei SAFEDI gewährleistet?

Christian Beer: Jeder User bleibt bei SAFEDI vollkommen anonym, denn bei der Produktion wird SAFEDI mit einer 15-stelligen, chaotischen ID verheiratet. Das System macht es unmöglich, personenbezogene Daten wie Name, Geburtsdatum, Alter, Geschlecht oder Geodaten zu speichern. Der SAFEDI Synchro Hub dient lediglich als Brücke zur gesicherten Cloud, personenbezogene Daten werden nicht gespeichert.

MH fragt nach: Welche Vorteile haben unsere Kunden durch den Einsatz von SAFEDI? 

Christian Beer: Im Falle einer Benachrichtigung müssen lediglich die Personen, die in engem Kontakt zu einer infizierten Person waren, den jeweiligen Handlungsempfehlungen des Unternehmens folgen – sich beispielsweise testen lassen. Mit seinen Funktionen trägt SAFEDI dazu bei, den laufenden Betrieb in Ihrem Unternehmen aufrecht zu erhalten.

In der jetzigen Zeit ist nur eines sicher: Das absolut nichts sicher ist! Wir bemühen uns aber, alle Vorkehrungen zu treffen und uns als Unternehmen so aufzustellen, dass wir unserer Arbeit nachgehen und somit viele Kunden vor Weihnachten glücklich machen können.

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